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Hörhilfen und Hörschutz

Unser Konzept

Hörhilfen sind heute nicht mehr nur Hörgeräte.

Das Ohr — und nicht etwa das Auge — ist das empfindlichste Sinnesorgan des Menschen. Je besser wir hören, umso leichter nehmen wir am Leben teil und finden uns in unserer Welt zurecht. Unser Hörsinn arbeitet dabei rund um die Uhr. Ein Leben lang. Aber was ist, wenn irgendwann die Töne schwinden? Oder wenn man zwar noch gut hört, aber nicht mehr alles versteht? Zum Beispiel Gespräche in lauten Umgebungen, wie in einem Restaurant. Hier können moderne Hörsysteme helfen und Ihnen damit Lebensqualität zurückbringen.

Technische Hörhilfen

Wer das Leben fühlen will, der muss es hören
 
Zartes Flüstern, fröhliches Kinderlachen, tosender Applaus... den emotionalsten Momenten in unserem Leben lauschen wir noch lange nach. Klang und Gefühl sind untrennbar miteinander verbunden. 
So kann uns Musik melancholisch stimmen, Mut machen oder Träumen lassen. Und noch immer ist das persönliche gesprochene Wort der Königsweg für die Verständigung  und das Verständnis zwischen Menschen. 
Gutes Hören ist darum ein Stück Lebensqualität, das man sich unbedingt erhalten sollte. Die technischen Möglichkeiten dafür sind heute besser als jemals zuvor.

Hörgeräte heute: winzig kleine, technische Meisterwerke

Hörgeräte

Ca. 16 Mio. Deutsche über 45 Jahren hören nur eingeschränkt! Dazu zählen auch viele jüngere Menschen. Je früher das Hören unterstützt wird, desto besser wird das Verstehen im Alter.

Moderne Hörgeräte sind kleine Hochleistungscomputer. Sie haben nichts mit den „beigefarbenen Bananen“ früherer Generationen zu tun. Sie sind winzig klein und nahezu unsichtbar. Ebenso gibt es sie mittlerweile für jeden Geldbeutel und Ihre Krankenkasse zahlt ebenfalls einen nicht unerheblichen Zuschuss für Hörgeräte.

Früher kam es bei Hörgeräten manchmal zu Rückkopplungen. Diese treten auf, wenn sich ein Mikrofon zu nahe an einem Lautsprecher befindet. Neue Technologien vermeiden diesen Effekt. Ausserdem haben Hörgeräte damals einfach alle Töne lauter gemacht. Das entspricht aber nicht unserem natürlichen Hören. Mit modernen Hörsystemen werden leise Signale wieder hörbar; laute Schalle werden aber nicht zu laut. Der Klang ist dabei wieder sehr angenehm und natürlich.

Unser Gehirn filtert unwichtige Geräusche heraus, während es gleichzeitig wichtige Geräusche hervorhebt. Das bilden moderne Hörgeräte nach. So machen sie Sprache wieder hörbar — auch in geräuschvoller Umgebung — und dämpfen störende Geräusche ab.

Hörsysteme werden immer smarter, d.h. die Hörsysteme lassen sich nahezu mit jedem Smartphone verbinden. Sei es um die Hörsysteme zu bedienen (Lautstärke anpassen), oder zum Telefonieren oder sogar zum Musik hören. Hierbei arbeiten die Hörsysteme wie ein Bluetooth-Headset. Des Weiteren besitzen viel Hörsysteme eine Akku-Option. Mit der Akku-Option können Sie mit einer Aufladung über Nacht den ganzen Tag an Gesprächen teilhaben. Nehmen Sie die Hörsysteme aus dem Ladegerät, setzen Sie sie ein und Sie sind bereit.

So kauft man heute Hörgeräte

Berlin – Hörgeräte sind heutzutage gut – und teuer. Jetzt gibt es ein Angebot bei dem viele Hörgeschädigte die Ohren spitzen werden: Die deutschen Hörgeräteakustiker bieten seit diesem Jahr ein so genanntes Hörgeräteabo an. Dabei handelt es sich um eine 0%-Finanzierung über 36 Monate. Eine hohe Einmalausgabe fällt bei diesem System flach.

In Deutschland leiden rund 16 Millionen Menschen an einer Hörschwäche aber nur drei Millionen tragen ein Hörgerät. Im Schnitt wird die Anschaffung eines Hörgeräts sieben Jahre lang herausgezögert. Grund für die Kaufzurückhaltung ist auch die Scheu vor den hohen Kosten, vor allem der modernen digitalen Geräte, die so klein sind, dass man sie kaum noch sieht. Und genau hier kommt Das Hörgeräteabo ins Spiel. Kostet das Gerät zum Beispiel 900 Euro, lässt man sich 36 Monate lang nur 25 € abbuchen.

Mit diesem System, das es bei Brillen schon seit zwei Jahren gibt, kann man ohne tief in die Tasche zu greifen ein Stück Lebensqualität zurück gewinnen. Und das hört sich gut an!

Gehörschutz

Das Gehör ist eines unserer empfindlichsten Organe – zehnmal komplexer aufgebaut als das Auge und 24 Stunden am Tag aktiv. Die Sinneszellen im Innenohr bestehen aus allerfeinsten Härchen, die eingehende Schallwellen in Nervenimpulse umwandeln. Werden diese Haarzellen einer zu hohen Lärmbelastung ausgesetzt, knicken sie einfach um wie Streichhölzer. Der Schaden ist irreparabel.

Bereits eine Dauerlärmbelastung von 80 dB oder ein kurzzeitiger Impulslärm von 135 dB kann zu einem Verlust des gesunden Hörvermögens führen. Vor allem die hohen Frequenzen, die für ein korrektes Sprachverständnis wichtig sind, können dann nicht mehr wahrgenommen werden. Das Hören wird dumpf. Kommunikation wird für die Betroffenen zum Stressfaktor.

Nicht umsonst schreiben die gesetzlichen Lärmrichtlinien vor, dass Bereiche mit einem Tages-Lärmexpositionspegel ab 85 dB besonders zu kennzeichnen sind und dort Gehörschutz getragen werden muss. Denn längst zählt Lärmschwerhörigkeit zu den häufigsten Berufskrankheiten. Und neben dem drohenden Gehörverlust, der oft mit einem penetranten Pfeifgeräusch (Tinnitus) einhergeht, führt andauernde Lärmbelastung zu Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, abnehmender Produktivität und zunehmenden Arbeitsunfällen.